CD Kritik und Reisetips

Nach dem mich gestern ein adobe certified software instructor mit der öfter wiederholten Frage “Aber wozu brauchen sie das?” immer wieder zum Wesentlichen (dem Text!) eines Dokuments zurückgeholt hat, lese ich heute in der Welt tolle Sätze: “…Wer Janelle Monáe auf der “ArchAndroid”-Tour erlebte, sah und hörte ein beinahe zu perfektes Entertainment-Wesen, die Stimme so fein und klar und dehnbar wie der Körper. Es war die perfekte Mischung aus Audrey Hepburn und Charlie Chaplin, und die waren ja einzeln schon nicht schlecht…” Schöne Formulierungen, wäre ich auch gern drauf gekommen. Richtig lustig wird aber die web 2.0 automatisierte Welt-Text-Produktion an dieser Stelle:   ”Doch ist es, als ob sie inzwischen die Balance zwischen ihren Polen Quirligkeit und Kontrollzwang, Bezauberung und Beharrlichkeit gefunden hat.” Leider lässt sich das hier nicht so gut herkopieren, im Original ist hinter Polen ein kleines Flugzeug-Bildchen. Polen und Polen. Da haben wir ja noch Glück, dass die Reise nicht an  den Südpol geht… Meine Kinder nennen sowas Teekessel. Ach, manchmal wäre ein Redakteur in einer OnlineRedaktion gar nicht so schlecht. Endgeil ist auch, dass die Seite von Janelle Monáe nicht verlinkt ist. Aber das hab ich ja schnell selber gegoogelt.

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